Druckverfahren Tiefdruck/Flexodruck

Im Hause Heyne & Penke werden die folgenden Druckverfahren eingesetzt:

Tiefdruckverfahren

Beim Tiefdruckverfahren werden die Druckbildinformationen mechanisch per Gravur oder Laser in das Kupfer eines Tiefdruckzylinders gebracht.

Ein Bild ist meist aus vier Farben, den sogenannten Skalenfarben CMYK - cyan, magenta, yellow, key (black) aufgebaut. Dazu kommen Sonderfarben (z.B. beim Logo).

Der Umfang des Tiefdruckzylinders ist bezogen auf die zu reproduzierende Packungsgröße bzw. Abschnittlänge. Dieser Rapport kann sich ein- oder mehrfach auf einem Umfang befinden.

Gedruckt werden können bei Heyne & Penke max. zehn Farben in einer Druckbreite von 1300 mm. 

Durch das  Wendekreuz können auch Materialien mit fünf Farben auf der Vorderseite (Schöndruck) und vier Farben auf der Rückseite (Widerdruck) bedruckt werden. Mit diesen Optionen können Substrate inline kaschiert, dann gewendet und rückseitig mit Kaltsiegel beschichtet werden.

Zur Ausstattung unserer Tiefdruckmaschinen gehören u.a. modernste Längs- und Seitenregisterregelung, Videoüberwachung und elektrostatische Druckhilfe.

Mit erfahrenen Fachleuten an unseren Tiefdruckmaschinen werden Tiefdruckerzeugnisse auf höchstem Qualitätsniveau  produziert, die der vom Kunden freigegebenen Druckvorlage entsprechen.

Bedruckt werden können Papiere bis 120 g/m² und unterschiedliche Folientypen (transparent, opak oder metallisiert) von 10 – 70 my Dicke bzw. Folienverbunde und Papier-Folienverbunde.

Flexodruckverfahren

Das Flexodruckverfahren ist ein Hochdruckverfahren, bei dem flexible Druckplatten eingesetzt werden.

Die Druckbildinformationen sind erhaben als Relief in eine Gummi- oder Fotopolymerplatte gebracht. Diese Druckplatten werden auf einen Sleeve geklebt. Das Rohr mit der montierten Druckform wird dann auf einen sogenannten Luftzylinder geschoben. Alternativ zu den einzelnen Platten werden z.B. bei durchgehenden Sujets gelaserte Gummi- oder Kunststoff-Sleeves eingesetzt.

Eine Rasterwalze (Oberfläche meist aus Keramik) enthält vertieft liegende gelaserte Näpfchen. Diese übertragen in Abhängigkeit ihrer Anzahl (bezogen auf einen cm² ) und der Näpfchengeometrie ein bestimmtes Farbvolumen auf den Klischeezylinder.

Mit Farbe versorgt wird die Rasterwalze über ein Kammerrakel. In dem Spalt zwischen zwei Rakeln befindet sich die Druckfarbe.

Die bei Heyne & Penke eingesetzte neue Bebilderungstechnologie Flexcel NX von Kodak ermöglicht eine deutlich höhere Qualität und Leistung als herkömmliche digitale Verfahren.

Dieses neue System vereint hochauflösende Bebilderung mit einer optimierten Punktstruktur und einer DigiCap NX Rasterung, was für eine enorm verbesserte Effizienz der Druckfarbübertragung sorgt. 

So lassen sich fein strukturierte Details in den Lichtern, übergangslose Farbverläufe sowie alle verfügbaren Tonwertstufen drucken – und aufgrund der Eins-zu-Eins Bildreproduktion und der Punkte mit flachen Plateaus geht vom Beginn bis zum Ende des Druckprozesses kein Detail verloren.

Unsere neuste Flexodruckmaschine hat acht Farb- plus zwei Eindruckwerke für Lack- bzw. Rückseitendrucke. Da die Formatzylinder zahnradlos angetrieben werden, sind, wie auch im Tiefdruck,  jegliche Rapporte zu produzieren.

Bedruckt werden können unterschiedliche Papier- und Folienqualitäten.

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